Was darf im Terminkalender eines SCV lers auf gar keinen Fall Fehlen???

Das Datum des nächsten Wettkampfes ??
-sicherlich
Die Trainingszeiten?? -natürlich
Fällt euch nicht noch was anderes ein?
Kommt schon, so schwer ist das doch nicht...

Denkt noch einmal genauer nach ... ja, die Richtung stimmt, ... genau, jetzt habt ihr`s...

Der Termin der alljährlichen Hankensbüttelfahrt!!!
Solltet ihr noch nie bei einer dabei gewesen sein, rate ich euch dringend dieses nächstes Jahr nachzuholen, wenn wir wieder für 10 Tage in die Heide fahren. Diejenigen, die 2003 dabei waren, werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass diese Fahrt etwas ganz besonderes war, die einem noch länger in Erinnerung bleiben wird ...



So machten sich auch dieses Jahr wieder 47 schwimmbegeisterte Mitglieder auf den Weg, um die 10tägige Hankensbüttelfahrt anzutreten. Da der Wettergott sich dieses Jahr als wahrer Schwimmfreund erwies, konnten wir zweimal am Tag unsere Bahnen im Waldbad ziehen und so unsere Zeiten erheblich verbessern. Zudem wurde das Erschwimmen von Abzeichen (von Seepferdchen, über Gold bis hin zu DLRG - Silber) wieder einmal ganz groß geschrieben. Insgesamt legten wir rund 22 km zurück, wobei die kleineren 6,6 km und die größeren 15 km verbuchen konnten.

Um auch den Neuen Hankensbüttel etwas näher zu bringen, wurde gleich zu Beginn eine Stadt - Rallye veranstaltet. Diese führte durch die Innenstadt, am Isenhagener See, am Waldbad und natürlich dem Spielplatz vorbei. Am Grillplatz machten dann die meisten Gruppen halt, um ein wenig zu "kneipen".

Auch abends wurde es nie langweilig. So bemalten wir selbstgegossene Gipsfiguren oder holten uns mit Hilfe von Glitzersternchen, Krepppapier sowie Kleister die Sterne vom Himmel. Der Tradition folgend, fanden wir uns dann am Samstagabend im Garten von Achim ein, dem Schwimmmeister, um leckeren Braten, Zaziki und verschiedenste Salate zu vertilgen. Anschließend saßen wir noch ein wenig gemütlich zusammen, bevor wir uns dann in der Dämmerung auf den Heimweg machten.

Auch eine richtige Nachtwanderung sollte noch folgen. Nach der Badeparty, die wegen des Lärmes leider ohne Musik stattfinden musste, hängten wir uns Knicklichter um und machten unsere obligatorische Nachtwanderung. Claus versuchte uns zu erschrecken, was aber leider missglückte, da sich einige unterhielten und es gar nicht mitbekommen haben. Doch dann übernahm Tim den Job und erschreckte uns, mich eingeschlossen fast zu Tode... (Danke Tim!!)

Dieses Jahr besuchten wir endlich mal wieder das Otterzentrum. Hier konnten wir Iltisse, Hermeline und selbstverständlich Otter aus nächster Nähe beobachten. Verschiedene Aktionen für Groß und Klein (Düfte erschnuppern oder durch eine enger werdende Röhre kriechen) veranschaulichten uns spielerisch die Lebensumstände und Gefahren der Otter in unserer Natur.

Am letzten Samstag grillten wir dann in der Jugendherberge. Danach folgte unsere Disko am Abend. Hierfür wurden die Fenster mit Decken zugehängt und eine kleine Lichtanlage aufgebaut.
Nun konnte das Tanzen beginnen, dabei hatten wir alle unseren Spaß. So hüpften die Jungs teilweise mit nacktem Oberkörper über die Tanzfläche, während andere es nicht mehr aushielten und auf dem Tisch tanzten.

Am Sonntagmorgen gingen wir dann das letzte Mal ins Freibad, um abzubaden. In den vorherigen Jahren streiften wir uns zu diesem Anlass unsere Schlafanzüge bzw. Nachthemden über und hüpften ins Wasser. Doch auch hier zeigte sich abermals die Freizügigkeit der Jungs. So waren doch alle recht erstaunt, als sich Chris, Stephan, Tim und Mario Röcke und enge Oberteile anzogen und ins kühlen Nass sprangen. (Respekt!!!) Vor allem die Mädchen waren verblüfft, da sich nicht verleugnen ließ, dass die vier in Röcken besser aussahen, als manch weibliches Geschöpf. Auch die Mädels machten bei diesem Rollentausch mit und verzichteten z.T. auf ihr Nachthemd und begnügten sich dieses Mal mit T - Shirt und Boxershorts.

Letzendlich muss ich sagen, dass mir diese Fahrt sehr gut gefallen hat und dass ich besonders auf die Gruppengemeinschaft, die diese Mal besonders deutlich zu spüren war, richtig stolz bin. So gab es abgesehen von der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit keinen Streit...

Unser Fazit: Hankensbüttel macht Spaß, gute Laune und fantastische Gemeinschaft.