28.02. - 02.03.03
Am Freitag, 28.02., haben wir uns gegen 16Uhr am Rathaus in Vienenburg getroffen, um uns allen ein Wochenende der Erholung zu gönnen. Unsere kleine Gruppe bestand aus 20 Personen von jung bis zum mittleren Alter(8Jahren bis knapp über 50 Jahren). Aber es gab einen Grund dafür, dass wir uns gerade Hildesheim als Ziel gesucht hatten. Vielleicht gibt es ja welche unter euch, die schon einmal mit uns in Hankensbüttel waren? Da gab es nämlich noch bis vor 2 Jahren einen Koch, der einmal super kochen kann und zum anderen ist er ein echter Pfundskerl. Also es gab nie jemanden, der sich nicht mit ihm verstanden hat. So und vor 2 Jahren kamen dann neue Herbergseltern nach Hankensbüttel und der Pfundskerl, Ulli, ist nach Hildesheim gegangen um dort eigenständig ein Herberge zu leiten. Nun ist er nicht mehr nur Koch, sondern auch Herbergsvater. Ihn wollten wir mal besuchen, da sich eine Freundschaft zwischen ihm und unserem Verein aufgebaut hat, die niemand mehr missen will.
Nachdem auch die Letzten am Treffpunkt erschienen waren, ging die Fahrt los nach Hildesheim. Doch so einfach sollte es nicht werden, nämlich in Hildesheim angekommen, gab es ein Problem "wo ist die Jugendherberge?". Die Anschrift und eine Wegbeschreibung hatten wir, doch die Beschreibung stimmte nicht so ganz. Wir wussten irgendwo auf einen Berg müssen wir. Ah, es hat nicht lange gedauert, wir haben nur eine kleine Ehrenrunde gedreht und da lag sie vor uns auf einem Hügel. Die Herberge ist klein süß und ganz außerhalb der City. Etwas Gutes war natürlich auch dabei, kein lärmender Straßenverkehr, ein wunderbarer Blick über Hildesheim (siehe Fotos) und sie ist nahe an einem Wald gelegen. Als erstes haben wir natürlich unseren guten Ulli begrüßt, die Zimmer bezogen und ein wenig ausgepackt, für ein Wochenende braucht man ja nicht sehr viel und dann ging es endlich weiter zum Abendbrot. Es wurden alle hungrigen Mäuler gestopft, denn zu unserer Freude hatte Ulli sich ein gutes Essen einfallen lassen, das ein jeder ob jung ob alt gerne isst, Spaghetti. Nach der Stärkung hatten wir einen freien Abend, an dem sich alle im Aufenthaltsraum getroffen haben, um zu spielen, reden und scherzen.
Am nächsten Morgen stand ein Stadtbummel durch die Innenstadt von Hildesheim auf dem Plan. Am Nachmittag sind wir alle zum Bowling gegangen. Es hat richtig Spaß gemacht, ich glaube jeder von uns hat es genossen auch die etwas kleineren unter uns, die teilweise sogar besser waren als manche Erwachsene ( sie hatten eine kleine Hilfe ;-) ). Beim Spiel kam natürlich auch der Wettkampf auf "Wer ist der Beste?".
Abends haben wir auf das Verlangen einiger die Show angeschaut "Deutschland sucht den Superstar". Es war ein lustiger Abend, bevor die Show begann, wurden wieder Spiele gespielt oder sich geschminkt, denn es war ja schließlich Fasching.
Der nächste Tag sollte schon der letzte sein unseres Wochenendes. Nun was haben wir getan an diesem Tag, etwas für einen Schwimmverein typisches. Wir haben das Wasserparadies in Hildesheim besucht. In diesem Bad gibt es zwei Rutschen, ein kleines Außenbecken, ein Schwimmerbecken mit 50 m Bahn und einem Sprungturm, zwei Massagebecken und noch ein Spaßbecken. Nach 2 1/2 Stunden Aufenthalt, was einigen viel zu kurz war, aber was sollten wir machen, schließlich wollten wir noch Mittagessen in der Jugendherberge, ging es zurück zur Herberge. Pünktlich wieder in der Herberge gab es noch kein Mittag, leider, denn ich glaube ihr wisst, wie das ist, wenn man sich einige Stunden nur im Wasser aufgehalten hat und rumgetobt hat, was für einen Hunger man dann hat. In der Herberge herrschte eine "Bomben" - Stimmung, dazu muss ich sagen, wir waren natürlich nicht die einzige Gruppe in der Herberge, es gab noch eine Konfirmanden - Gruppe, die am Vormittag testen wollten, wie sich ein Chinaböller in der Toilette auswirkt. Ergebnis war ein völlig zersprungenes Toilettenbecken, was Ulli natürlich sehr wütend stimmte. Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von Ulli. Dann noch schnell ein Gruppenfoto und wieder Richtung Heimat fahren. Wie sollte es anders sein bei einem Gruppenausflug, alle waren sehr müde und auf der Rückfahrt war es in den Autos sehr ruhig.
Es war ein sehr schönes und lustiges Freizeitwochenende, wo nur Erholung und Spaß auf dem Programm stand. Vielleicht sehen wir uns das nächste Mal bei einem Freizeitwochenende unseres Vereins.
Text Simone Bruch