Unsere Fahrt nach Würzburg vom 10. – 12.10.2003
Es fing alles am Freitag um 14Uhr an wir waren ca. 20 Personen und trafen uns am Freibad. Das Wetter spielte uns zum Glück keinen Streich, denn es war strahlender Sonnenschein. Nach kurzer Unterhaltung und nachdem alle da waren konnte es losgehen. Wir fuhren mit unseren Pkws Richtung A7. Die Autofahrt war eigentlich langweilig. Einmal haben wir auf einem Rasthof gehalten um uns wieder zu Sammeln – Monika war weg. Als Monika schließlich auch da war, haben wir noch kurz pausiert und danach dann weiter Richtung Würzburg.
Als wir dann endlich nach einer ca. vier stündigen Autofahrt in Würzburg waren, haben wir uns erstmal – wie sollte es auch anders sein – ein bisschen verfahren. Aber wir haben dann doch noch den Bahnhof gefunden, denn gegenüber war unser Hotel: „Hotel Regina“. Einem kleinen gemütlichen drei Sterne Hotel mitten in der City. Nun hieß es erstmal Sachen auf die Zimmer bringen und auspacken. Die Zimmer waren eigentlich ganz schön, es gab einen Fernseher, Bad mit Dusche und Toilette – und mache sogar mit Blick auf den Bahnhof! ein Meer gab es ja nicht.
Als wir ausgepackt hatten trafen wir uns um ein Restaurant zu suchen, denn wir hatten alle Hunger bekommen. Leider mussten wir feststellen, dass es für so eine große Gruppe wie wir es waren nicht einfach war genug frei Plätze zu finden. Wir wollten uns schon verteilen, fanden, glücklicherweise, aber doch noch ein Plätzchen für uns alle – so nach einer Stunde suchen gegen 9Uhr, ich war schon am Verhungern. Als wir alle mit unserem Essen beschäftigt waren, stieß Sina zu uns, sie musste noch arbeiten und kam deshalb mit dem Zug. Nachdem wir alle gesättigt waren, gingen wir Jugendlichen noch in die „Hundert Bier Kneipe“, die praktischerweise neben unserem Hotel lag. Die „Erwachsenen“ blieben noch im Restaurant und gingen dann zurück ins Hotel. Und so Endete der erste Tag in Würzburg.
Samstagmorgen nach dem Frühstück war dann shoppen angesagt, bis in die City waren es ja nur fünf Minuten. Als dann alle fertig waren mit einkaufen machten wir eine Stadtrundfahrt.
Diese war, fand ich zumindest schrecklich, nicht weil es uninteressant war, sondern weil unsere Führerin eine grässlich schrille Stimme hatte und ich im Bus unterm Lautsprecher saß. Wir erfuhren einiges über Würzburg und seine Geschichte. Irgendwann mussten wir aussteigen und dann ging es zu fuß weiter. Damit wir unsere Stadtführerin nicht verloren hatte sie einen roten Regenschirm, den sie hochhielt, damit wir ihr folgen konnten. Unsere Stadtführung endete bei der Würzburger Residenz, wo wir am nächsten Tag noch mal hingingen. Nach der Stadtführung waren wir alle hungrig und deshalb gingen wir ins „Backöfle“.
Das „Backöfle“ war ein hübsch eingerichtetes Restaurant. Im Forderteil hingen über die Decke verteilt Zweige, von denen lauter Äpfel baumelten. Es ging um ein paar Ecken bis wir bei unserem Tisch waren. Das Essen war lecker und in so einem gemütlichen Restaurant fühlten wir uns wohl. Nach dem Essen gingen wir Jugendlichen zurück ins Hotel und die Erwachsenen in eine Weinstube.
Sonntag. Unsere letzten paar Stunden in Würzburg. Nach dem Frühstück und dem Kofferpacken ging es um 11Uhr zur Residenz. Wir wollten den Weinkeller besichtigen. Der Weinkeller, der unter der Residenz liegt, ist riesig. Es roch etwas unangenehm. Das kam wohl vom Wein und von den ganzen Fässern die hier unten Lagerten. Ein Teil waren zwar moderne Metallfässer aber es gab noch sehr viele Eichenfässer. Es gab auch ein riesiges Eichenfass, das noch aus dem Mittelalter stammt. Es fasst – wenn ich mich recht erinnere – ungefähr 35000 Liter. Als die Kellerführung beendet war bekamen wir auch alle eine Kostprobe.
Danach ging es zum Bahnhof wo wir Sina verabschieden mussten. Am Bahnhof haben wir dann auch alle für uns etwas gegessen oder getrunken. Und dann war unsere Würzburgreise auch schon zu Ende. Wir gingen zu unseren Autos und fuhren wieder Richtung Heimat.
Ich denke ich spreche im Namen aller wenn ich sage, dass die Fahrt sehr viel Spass gemacht hat.
Tschüss, euer Stephan.